Rohwassertrasse Neubau KW Lippendorf
Über die gezeigte Rohwassertrasse wird Kühl- und Zusatzwasser aus dem Speicher Witznitz bei Borna entnommen und zur Wasseraufbereitung in das Kraftwerk Lippendorf geleitet.
Die Ausschreibung dieses Projektes ließ die beiden Varianten Spannbetondruckrohr mit formschlüssigen Verbindungen und Betonwiderlagern bei Richtungsänderungen und glasfaserverstärktes Kunststoffrohr (GFK) zu. Aus Preisgründen fiel die Entscheidung zugunsten von GFK, und zwar gewickeltes GFK-Rohr der Druckstufe PN 16 mit längskraft-schlüssigen konischen Klebeverbindungen, durch die alle Widerlager entfallen konnten.
Rohre von 10 m Länge, Bögen, Formstücke und Stutzen wurden im Werk der Fiberdur vorgefertigt, laminiert und auf der Baustelle passgenau eingebaut, wobei die auf einem Vormontageplatz auf 20 m Länge vorgeklebten GFK-Rohre zu je sechs Stück mit einer Planierrauße zur Einbaustelle geschleppt und mittels Kranraupen mit Seitenauslegern in den Rohrgraben gehoben wurden. Die vor Richtungsänderungen bzw. Armaturen notwendigen Kurzrohre wurden nach Aufmaß angefertigt.
Hier zeigen sich die Vorteile von GFK: es genügt hohen Qualitätsanforderungen und ist kostengünstig, die Verlegung vor Ort stellt durch das geringe Gewicht kein Problem dar.
Kunde: | Umwelttechnik und Wasserbau GmbH |
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Operator: | VEAG / Bayernwerke / GKB |
Komponente: | Rohwassertrasse |
Medium: | Rohwasser |
Material: | GFK mit ungesättigtem Polyesterharz DN 800 PN 16, Kleber EP 220 |
Konditionen: | Länge: 2 x Parallelstränge à 11.000 m Wandstärke 10,1 mm (in Schutzrohren und Schächten 11,9 mm) |
Konstruiert: | 7/97 bis 9/98 |
leer |










